Operator-Umfrage
Hohe Spritpreise bedrücken Automaten-BetreiberDie Fahrt zur Tankstelle bereitet schon lange niemandem mehr Freude, und alle ächzen über die hohen Preise. Ganz besonders hart trifft es Menschen wie die Automatenbetreiber, die auf das Autofahren angewiesen sind, um ihren Geschäften nachgehen zu können. Vending Management hat Operatoren gefragt, wie sie im Betriebsalltag mit den hohen Kosten an der Tanksäule umgehen, welche Strategien sie haben, um diese aufzufangen und wie gut sie sich für die zukünftige Entwicklung der Treibstoff-Preise gewappnet sehen (Von Corina Gehrmann, Vending Management) |
Udo Holste, Geschäftsführer AP Automaten-Verpflegung Nordwest GmbH, Hiddenhausen
Die Benzinpreise bewegen sich ständig auf und ab. Wir haben uns schon vor Jahren darauf vorbereitet, bei unseren Kunden professioneller zu erscheinen und unsere Einsätze besser zu koordinieren. Daher arbeiten wir mit einem Flottenmanagementsystem, ähnlich wie es auch in Geldtransportern verwendet wird. Mit diesem System können wir unsere Touren viel besser auslasten. Störmeldungen, die von unseren Kunden eingehen, werden per GPS an das nächstgelegene Fahrzeug weitergeleitet. Das Navigationssystem im Fahrzeug errechnet automatisch den kürzesten Weg, um unnötige Kosten zu vermeiden. Ob das für die Zukunft ausreicht, kann ich noch nicht sagen. Wichtig für uns war in erster Linie, darauf zu reagieren.
Beim Thema "alternative Treibstoffe" konnten wir uns noch nicht entschließen. Einige Firmen haben damit gute Erfahrungen gemacht, andere schlechte. In dieser Richtung tun wir uns momentan noch etwas schwer. Da sind zum einen eventuelle Ausfallzeiten der Fahrzeuge durch Störungen; zum anderen ist die Verfügbarkeit der alternativen Treibstoffe zurzeit, vor allem im ländlichen Bereich, noch nicht gegeben. Wir werden die Entwicklung aber in jedem Fall im Auge behalten.
Quelle: Vending Management, Sonderbeilage zur Catering Management, Ausgabe 2/2008 - 26.09.2008




